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Junge Union Schwerin kritisiert linke Jugendorganisationen für realitätsferne Forderungen bzgl. der Videoüberwachung

Die Junge Union Schwerin setzt sich auch weiterhin für die Videoüberwachung auf Probe auf dem Marienplatz ein und stellt sich gegen linke Jugendorganisationen. Die Auswertung der Testphase wird zeigen, welche Vor- und Nachteile sich ergeben und ob eine dauerhafte Installation der Anlage notwendig wird – eine Ablehnung im Vorhinein ist deswegen nicht zielführend.

Sebastian Hafemeister, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Schwerin, begründet die Haltung folgendermaßen: „Wenn die lokalen Vertreter Schwerins linker Jugendorganisationen Probleme bei der Videoüberwachung auf dem Marienplatz sehen, dann sollten sie Smartphones, Facebook, Bahnen und Busse, oder Einkaufscenter in Zukunft lieber meiden. Hier ist die Überwachung bereits Alltag. Die Forderungen des Bündnisses gegen Videoüberwachung sind deshalb fern jeglicher Realität und schüren bei den Bürgern unberechtigte Ängste – an der geplanten Videoüberwachung in Schwerin ist nichts verwerflich oder gar freiheitsberaubend. Auf dem Marienplatz wird die Polizei unter Einhaltung der strengen datenschutzrechtlichen Vorschriften das Videomaterial auswerten und keinen Schindluder damit treiben. Zudem soll die Testphase nur einige Monate dauern, um anschließend die Vor- und Nachteile abzuwägen und geeignete Schlüsse daraus zu ziehen.“

Auch weitere Forderungen sieht Hafemeister kritisch: „Zunächst einmal diskreditieren sich die linken Jugendorganisationen mit ihrer Forderung nach dezentraler Unterbringung von Flüchtlingen selbst, denn bereits seit Beginn der Flüchtlingskrise wird dies in Schwerin so gehandhabt. Und auch der vermehrte Einsatz von Sozialarbeitern kann die Probleme mit Straftaten auf und um den Marienplatz nur bedingt lösen. Sozialarbeiter leisten wichtige Arbeit um das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu verbessern, aber für die öffentliche Sicherheit ist auch weiterhin die Polizei zuständig.“

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