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Mehr Sicherheit auf dem Marienplatz durch Polizeipräsenz, Videoüberwachung und Aufenthaltsverbote

Die Junge Union Schwerin betrachtet mit Sorge die Vorfälle auf und um den Marienplatz in den vergangenen Monaten.

Trotz deutlicher Polizeipräsenz kommt es immer wieder zu Straf- und Gewalttaten auf dem wichtigsten Platz in der Innenstadt. Deshalb fordert die JU auch weiterhin ein starkes Auftreten der Polizei, die ihre Aufgabe bisher gut erfüllt. Zudem muss die Stadtvertretung der Videoüberwachung auf Probe zustimmen – zur Abschreckung und um die Identifizierung von Tätern und die anschließende Strafverfolgung zu erleichtern.

Darüber hinaus muss die Polizei bei begründetem Verdacht von ihrem Recht Gebrauch machen, ein bis zu zehnwöchiges Aufenthaltsverbot für den Marienplatz auszusprechen.

Der stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union, Sebastian Hafemeister, begründet die Forderungen wie folgt: „Die Politik, Justiz und Polizei haben dafür Sorge zu tragen, dass sich die Einwohner in unserer Landeshauptstadt sicher und wohl fühlen. Dem Marienplatz als zentraler Verkehrsknotenpunkt und zudem noch dem wichtigsten Ort für Shopping gilt zunächst eine erhöhte Aufmerksamkeit. Es darf nicht sein, dass sich die Bürger auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause, oder bei ihrem Einkaufsbummel unsicher fühlen und den Marienplatz in Zukunft meiden. Deswegen müssen nach so vielen Gewalttaten in den vergangenen Monaten nun endlich schärfere Maßnahmen ergriffen werden, um die Täter von dort fernzuhalten. Die Herkunft der Unruhestifter spielt dabei für uns keine Rolle – Flüchtlinge oder Einheimische, wer Ärger macht, hat auf dem Marienplatz nichts zu suchen. Jedoch dürfen auch andere Stadtteile nicht vernachlässigt werden, um einer Verlagerung der Gewalt dorthin vorzubeugen.“

Zudem befürchtet Hafemeister negative Auswirkungen für den Tourismus in der Landeshauptstadt: „Schwerin ist ein schönes und beliebtes Ziel für Urlauber aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Diese öffentlichkeitswirksamen Gewalttaten im Zentrum Schwerins werfen jedoch ein schlechtes Licht auf unsere Stadt, die mit Ruhe und Erholung wirbt. Im schlimmsten Fall führt dies zu Rückgängen bei den Besucherzahlen. Auch deswegen müssen schnellstmöglich verschiedene Maßnahmen getestet werden, um diese Vorfälle in Zukunft einzudämmen und in einem weiteren Schritt komplett zu verhindern.“

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