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Schulsanitäter fordern modernere Schulen und mehr Toleranz gegenüber Menschen aus fremden Kulturen – die Junge Union pflichtet bei

Beim 15. DRK-Schulsanitätsdienstwettbewerb am vergangenen Wochenende betreute die Junge Union Schwerin einen eigenen Stand.

Unter dem Motto „Die Bundeskanzlerin macht Urlaub. Was würde ich als ihre Vertretung ändern?“, hatten die Jugendlichen der 5. bis 12. Klassen die Möglichkeit, Deutschland nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Besonders oft wurden von den Schülern dabei eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen und mehr Toleranz gegenüber Menschen aus fremden Kulturen gefordert.

Die Kreisvorsitzende der Jungen Union Schwerin, Franziska Jeske, verwundern diese Aussagen nicht sonderlich: „Eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen wird seit jeher von vielen politischen Seiten gefordert, aber nur unzureichend gefördert. In anderen Ländern sind die Schulen sowohl baulich als auch technisch in einem modernen Zustand, in Deutschland dagegen ist der veraltete Polylux in den meisten Klassenräumen noch Standard. Der deutsche Schulstandard sollte jedoch Beamer, Computer, Tablets und natürlich auch technisch versierte Lehrer beinhalten. Mit dem Neubau des Goethe-Gymnasiums zeigen Stadt und Land den Willen, etwas an dieser Situation zu ändern. Dies ist bisher jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn weitere Sanierungen und Modernsierungen sind dringend erforderlich.“

Auch die Forderungen der Jugendlichen nach mehr Toleranz gegenüber Menschen aus fremden Kulturen kann Jeske nachvollziehen: „Für die meisten Schüler spielt das Wort Migrationshintergrund keine Rolle in ihrem täglichen Leben. Sie haben bspw. Freunde mit vietnamesischen oder russischen Vorfahren. Es wundert sie nicht, was diese zu Hause essen oder welche Feiertage sie begehen. Sie kennen diese Freunde einfach seit Grundschulzeiten und der Umgang ist selbstverständlich zur Normalität geworden. So ist es auch nur nachvollziehbar, dass eine Gruppe von Schulsanitätern das Motto „Integration lebt!“ gewählt hat und sich etwa den Austausch von Kulturen, gemeinsame Aktivitäten, oder gemeinsames Blutspenden wünscht. Bei den jungen Generationen werden die Vorurteile gegenüber „Anderen“ immer weniger. Die große Aufgabe besteht nun darin, dass auch Ältere ihre Bedenken überwinden.“

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